Das sind die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland

Neue Yougov-Studie sorgt für eine Überraschung

In Zeiten des Fachkräftemangels kämpfen Unternehmen um die besten Mitarbeiter. Dabei erfreuen sich manche Arbeitgeber größter Beliebtheit in Deutschland.

Der Yougov Brandindex Workforce untersucht regelmäßig, welche Unternehmen in den Augen der (potenziellen) Mitarbeiter besonders beliebt sind. Laut der aktuellen Studie ist wie bereits im letzten Jahr der Spielzeughersteller Lego der attraktivste Arbeitgeber für die Deutschen (40,5 Punkte).

Google nicht mehr in der Top 10

Die Konkurrenz von Ravensburger muss sich hingegen mit dem vierten Platz begnügen (31,9 Punkte) nachdem sie letztes Jahr noch auf Platz 3 waren. Dafür ist Samsung neu in die Top 10 eingestiegen und auf dem dritten Platz gelandet.
Lego wirbt auf seiner Karriere Seite mit einer Unternehmenskultur, die von Spaß, Innovationsgeist und Zusammenarbeit geprägt ist.

Das dänische Unternehmen wirbt mit dem Mitarbeiterversprechen „Gemeinsam zum Erfolg“.
Google hingegen sorgt für eine Überraschung: der Suchmaschinen Riese aus den USA ist dieses Jahr nicht mal mehr in den Top 10. Bereits im vergangenen Jahr war das Unternehmen nur noch auf dem siebten Platz.

Über 1.200 Arbeitgeber untersucht

Der Streaming-Dienst Netflix konnte sich im Vergleich zu 2018 um 5 Punkte verbessern, was der besten Steigerung entspricht. Möglich, dass nächstes Jahr sogar ein Platz in den Top 10 drin ist.

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Yougov hat über 1.200 Marken in einem Zeitraum von einem Jahr analysiert. Berücksichtigt werden dabei 16 Markendimensionen, beispielsweise zur Markenpräsenz, Markenbewertung und Markenbeziehung. Dabei spielt vor allem die Reputation eine entscheidende Rolle. Die Forscher fragen bei ihrer Erhebung danach, für welche Marke die Befragten stolz und für welche es ihnen unangenehm wäre zu arbeiten.

Der Score ergibt sich auf der Differenz zwischen positiven und negativen Bewertungen und kann zwischen -100 Punkten und +100 Punkten liegen. Für alle Marken werden mindestens 200 potenzielle Mitarbeiter befragt.