Interview: Kloepfel Personalmanagement heißt ab sofort Kloepfel HR Solutions

Baris Bekar und Carsten Reetz

Düsseldorf, den 01.03.2018. Neuer Name, neues Büro, neue Mitarbeiter. Bei Kloepfel Personalmanagement tut sich derzeit einiges. Im Interview, geführt von Marie Sonntag, erklären Carsten Reetz, Geschäftsführer der ab 01. März neu firmierten Kloepfel HR Solutions, und Baris Bekar, neuer Head of Operations, was genau hinter der Umbenennung steckt, welche Ziele in Zukunft verfolgt werden und wie diese erreicht werden sollen. Auch über die Eröffnung eines neuen Büros im Herzen von Berlin Anfang des Jahres stehen die beiden Rede und Antwort.

Herr Reetz, ab sofort tritt Kloepfel Personalmanagement unter dem neuen Namen Kloepfel HR Solutions auf. Eine ziemlich weitreichende Veränderung, oder? Was sind die Gründe für die Umbenennung?

Reetz: Einerseits sicherlich eine weitreichende Veränderung, schließlich ist der Name einer Firma das wichtigste Erkennungsmerkmal. Zumal wir uns unter unserer alten Firmierung bereits bei vielen Kunden und Partnern einen Namen gemacht haben. Andererseits bleibt auch vieles beim Alten: Die Lohnkostenoptimierung mitsamt ihren Vorteilen für Arbeitgeber und -nehmer wird weiterhin unsere Kernkompetenz bleiben, darauf können sich unsere bestehenden und vielleicht bald zukünftigen Kunden verlassen. Denn damit können wir durchschnittlich über 1.000 Euro pro Jahr und Mitarbeiter an Lohnkostenersparnis für den Arbeitgeber realisieren. Mit der Umbenennung in Kloepfel HR Solutions wollen wir letztlich der gestiegenen Nachfrage des Marktes nach ganzheitlichen HR-Konzepten Tribut zollen. Denn im letzten Jahr haben wir bereits bei einigen Kunden neben der Lohnkostenoptimierung auch weitere HR Kompetenzen eingebracht und Prozesse optimiert. Dieser Entwicklung wollen wir jetzt durch unseren geänderten Firmennamen Rechnung tragen und so unser breit aufgestelltes Portfolio besser zur Geltung bringen.

Können Sie das genauer erläutern?

Reetz: In unserer täglichen Arbeit haben wir vermehrt festgestellt, dass vor allem im Bereich der HR Digitalisierung ein hoher Bedarf an lösungsorientierter Beratung vorliegt. Ein gutes Beispiel ist hier eine digitale Lösung hinsichtlich Lohnabrechnungsprozessen. Aber es lässt sich generell die gesamte HR Verwaltung digitalisieren und somit effizienter gestalten. So haben wir in 2017 für einen unserer Kunden die Zeiterfassung, Reisekostenthemen aber auch komplexe Bereiche wie das Bewerbermanagement digital dargestellt. Diese Themen werden in vielen Unternehmen noch nicht zeitgemäß behandelt. Daher wurden wir immer wieder auf unseren Projekten von Kunden aktiv darauf angesprochen, ob wir auch in diesen Bereichen weiterhelfen können.

Bekar: Aber nicht nur in der Digitalisierung schlummern enorme Potenziale. Auch „offline“ lassen sich bei vielen Unternehmen noch Verbesserungen im HR Bereich realisieren, wie wir festgestellt haben. Durch optimierte Strukturen und Prozesse lassen sich so zudem signifikante Einsparungen erzielen. Deshalb ist die ganzheitliche HR Kostensenkung ein zusätzliches Feld, auf dem wir weiterhin kompetent beraten. Außerdem wollen wir das Thema Employer Branding bei unseren Kunden vermehrt auf die Agenda setzen. Dabei soll der Fokus passend zu unserer Kernkompetenz auf den Bereichen Lohn und Gehalt liegen.

Was glauben Sie, woher dieser Bedarf kommt?

Reetz: In erster Linie bedingt sich dies durch die gegenwärtigen disruptiven Veränderungen im HR-Bereich. Durch Fachkräftemangel und demografischen Wandel wird es für Arbeitgeber immer schwerer, geeignete Mitarbeiter zu finden, die sowohl von der Mentalität als auch den Skills zum Unternehmen passen. Zudem zeigen Studien wiederholt, dass vor allem in der Generation Y ein Interessenwandel der Arbeitnehmer zu beobachten ist. Freiheitswünsche und Selbstverwirklichung spielen bei der Arbeitgebersuche eine immer wichtigere Rolle.

Unternehmen, welche mit der Zeit gehen wollen, müssen so die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter stärker in den Fokus nehmen. Kloepfel HR Solutions hilft dabei die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig und so kostengünstig wie möglich zu steigern. Denn neben der Mitarbeiter-Bindung ist auch die Kontrolle der Personalkosten eine entscheidende Herausforderung für Unternehmen in der Zukunft. Beide Ansätze können wir mithilfe der Lohnkostenoptimierung unter einen Hut bekommen, indem wir mittels steuerlich begünstigter Lohnbausteine sowohl für den Arbeitgeber geringere Lohnkosten als auch für den Arbeitnehmer ein höheres Nettogehalt generieren konnten.

Bekar: Auch die ab Mai neu geltende Datenschutz-Grundverordnung ist immer wieder ein Thema, auf das wir von unseren Kunden aktiv angesprochen werden. Doch nur die Wenigsten haben die weitreichenden Änderungen voll und ganz im Blick. Die neue Verordnung betrifft viele HR Bereiche, wie beispielsweise das Bewerbermanagement. Die richtige Handhabung sensibler Daten, wie das Speichern von personenbezogenen Unterlagen, ist wichtiger denn je. Auch hier können wir mit fachlicher Expertise und Erfahrung unsere Kunden auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereiten.

Was sind Ihre Ziele und Visionen für 2018 und die nächsten Jahre mit Kloepfel HR Solutions?

Reetz: Kurzfristig gesehen ist der Ausbau unserer Produkte neben der Lohnkostenoptimierung durch effiziente Strukturen ein Hauptaugenmerk, um für die nächsten Schritte optimal gewappnet zu sein. Als nächstes gilt es die Vernetzung dieser Produkte zügig voranzutreiben, um so unsere Kunden weiterhin tatkräftig unterstützen zu können. Langfristig gesehen streben wir natürlich weiteres gesundes Wachstum an, damit der Erfolgsweg von Kloepfel Personalmanagement unter dem neuen Namen HR Solutions weitergeschrieben werden kann. Eine gewichtige Rolle dabei soll Baris einnehmen, weshalb ich froh bin, dass er uns seit Anfang des Jahres unterstützt.

Können Sie, Herr Bekar, in wenigen Worten Ihren Aufgabenbereich sowie Werdegang umreißen und wie Sie auf Kloepfel HR Solutions aufmerksam wurden?

Bekar: Ich bin für prozessuale Fortschritte und Projektmanagement-Themen verantwortlich. Ziel ist es, Kloepfel HR Solutions so aufzustellen, dass wir schnell und gesund wachsen können – mit entsprechenden Strukturen, die alles fördern und absichern. Ich habe Betriebswirtschaft mit Vertiefung Corporate Finance studiert. Meine bisherige Laufbahn fand hauptsächlich im Bankenumfeld statt, wo ich unter anderem an Migrationsprozessen von aufgekauften Finanzinstituten beteiligt war, was mir nun beim Aufbau der neuen online und offline Strukturen sehr hilft. Der Grund, warum ich jetzt in die Unternehmensberatung und speziell zu Kloepfel HR Solutions gewechselt bin, ist, dass ich mich gerne in neue Themenfelder einarbeite, vom Geschäftsmodell überzeugt bin und von Anfang an das Gefühl hatte, hier viel lernen und meine Karriere vorantreiben zu können. Auch die kurzen Entscheidungswege spielen mir hier in die Karten und geben mir das Gefühl, wirklich etwas bewirken zu können.

Was macht Sie optimistisch, dass diese Ziele erreicht werden können?

Bekar: Ich sehe täglich, wie fokussiert und motiviert wir an diesen Zielen arbeiten. Dies, gepaart mit dem großen Bedarf des Marktes an unseren Dienstleistungen, stimmt uns sehr positiv. Aber ohne Fleiß kein Preis, das ist das Grundgerüst, gerade in der Beratung.

Im Januar eröffnete Kloepfel HR Solutions auch ein neues zusätzliches Büro in Berlin. Welche Motivation liegt hinter diesem Schritt?

Reetz: Im Zuge unseres geplanten Wachstums stellte sich auch die Frage nach einer räumlichen Expansion. Durch unser neues Office in Berlin haben wir nun die Chance, Kunden aus diesem Raum noch schneller und effizienter beraten zu können, was auch im Hinblick auf unsere neue Produktpalette von Vorteil ist. Auch die enge Partnerschaft mit unserer Schwestergesellschaft Kloepfel Recruiting können wir durch die nun geschaffene Nähe im selben Gebäude weiter ausbauen.

Wie ist Ihr erster Eindruck von neuen Büro?

Das neue Bürogebäude in Berlin an der Stralauer Allee

Reetz: Absolut positiv. Jedem Anfang wohnt ja bekanntlich ein Zauber inne und auch in diesem Fall trifft dies voll und ganz zu. So haben wir mit allen Mitarbeitern aus Düsseldorf das neue Büro besichtigt und die Atmosphäre dort aufgenommen. Das Feedback unserer Mitarbeiter sprach für sich und bestätigte mich in dieser weitreichenden Entscheidung.

Bekar: Außerdem sind wir lediglich 20 Taxi-Minuten vom Bundeskanzleramt entfernt, falls Frau Merkel also mehr Netto vom Brutto haben möchte, stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite. (lacht)